ESELCHEN (neueste Einträge oben)

28.03.2017

Seit Oktober 2015 betreuen wir jetzt schon diesen kleinen Esel, dessen Hufe wir mit Zustimmung des Halters in regelmäßigen Abständen schneiden lassen. 
Heute nun ist unser Athener Hufschmied zum schon fünften Mal zu nachtschlafender Zeit in Athen losgefahren und hat kurz nach halb acht mit der Pediküre des Eselchens begonnen. Besonders achten wir hierbei auf eine rote (blutige) Stelle im rechten Vorderhuf, die mittlerweile so klein geworden ist, dass sie kaum noch auffällt :)Gaaanz langsam sind die Hufe auf dem Wege der Besserung!
In ca. vier Monaten steht dann der nächste Termin an.
 

30.04.2016

Heute morgen um 04:00 Uhr brach unser Hufschmied in Athen auf, um dann 350 km weiter südlich um halb acht mit unserem Eselchen sein Tagwerk zu beginnen. Alle Hufe wurden erneut beschnitten und gefeilt, und der Hufschmied war zufrieden mit der Entwicklung. Nur der rechte Vorderhuf wächst noch recht krumm, aber auch das wird sich noch verbessern. 
Und wenn man zum Hufschmiedtermin einen Hund mitbringt, braucht man hinterher die Hornspäne nicht aufzuräumen ;)„wink“-Emoticon

27.01.2016

 

Es ist einige Zeit vergangen, seit der Athener Hufschmied bei dem Eselchen mit den völlig verwachsenen Hufen war (ältere Berichte sehen Sie weiter unten). Heute nun stand der nächste Besuch an; die Hufe wurden erneut beschnitten und das Eselchen ließ die Prozedur wiederum klaglos über sich ergehen. Noch sind wir aber nicht fertig: in ca. vier Monaten will sich der Hufschmied die Hufe wieder anschauen und hat bereits angekündigt, dass das Auswachsen der problematischen Stellen einfach ein langwieriger Prozess ist.

Seit wir das Eselchen so betreuen, wird es regelmäßig von einem Ehepaar, welches die Tierhilfe Finikounda bereits oft unterstützt hat, besucht und bei der Gelegenheit gestriegelt und mit Salbe für die wunden Hautstellen versorgt. Mittlerweile begrüßt der Esel seine Besucher laut rufend :)

Die neun Bilder unter diesem Text zeigen den heutigen Besuch!

30.10.2015

Gestern war es für das Eselinchen soweit: der Athener Hufschmied hatte in der nahen Kreisstadt Kalamata zu tun und schaffte es, unser Eselchen einzuschieben. Für seine schnelle und für den Esel so wichtige Arbeit bat er lediglich um das Benzingeld (20,00 Euro)!

In ebenso vielen Minuten war alles vorbei. In diesen 20 Minuten schien der Esel genau zu spüren, dass ihm geholfen wird. Denn obwohl er vermutlich in seinem Leben noch nicht oft einen Hufschmied an seinen Füßen gespürt hat, hielt er brav still, bis die Arbeit mit Hufschneidezange und Raspe vorüber war.

Danach wurde er noch gestriegelt und so von all seinem losen Fell befreit. Und danach ging es daran, die ersten Schritte mit neuen Hufen zu unternehmen. Das ist natürlich erstmal ungewohnt und noch nimmt er die Füße sehr hoch, als wären die langen Hufe noch dran, aber er wird sich schnell an die veränderte Situation gewöhnen. Der Halter des Esels hat versprochen, den Esel nun häufiger auf hartem Untergrund spazieren zu führen, denn das ist nötig, bevor in etwa zwei Monaten erneut der Huf an der Unterseite geebnet werden kann.

Der Esel wird nach diesem Einsatz keinesfalls von unserem Radar verschwinden; wir werden ihn weiterhin im Auge behalten und dafür sorgen, dass der Hufschmied seine Arbeit beenden kann.

Gefreut haben wir uns übrigens über kyría Evridíki, die vorbeikam und so froh war, dass dem Esel geholfen wird. Ihr Hühnerstall liegt in der Nähe und auf ihrem täglichen Weg dorthin bedenkt sie das Eselchen ihres Grundstücksnachbarn mit etwas Essbarem - etwas Gras, etwas Obst :)

Auch Esel brauchen Schutzengel!

Esel mit Hufrehe in Harakopio, Nähe Koroni

Oktober 2015

 

Vor einigen Wochen wurden wir von einem Urlauber gebeten, mit dem Halter eines Esel zu sprechen. Der Esel hat stark verformte Vorderhufe (die Hinterhufe sind - zumindest für den Laien - unauffällig). Eine Internetsuche hat ergeben, dass es sich vermutlich um Hufrehe handelt. Ein deutscher Experte auf dem Gebiet hat sich bereit erklärt, uns in diesem Fall zu coachen, damit wir hier vor Ort versuchen können, dem Eselchen zu helfen. Damit die nötigen Fotos von den Hufen entstehen konnten, mussten wir am Tag des Fototermins das Eselchen aus dem Stall führen, um ein wenig Licht zu haben. Trotz seiner Behinderung war der kleine alte Esel sehr kooperativ und lieb und geduldig mit uns. Wir haben bei der Gelegenheit gleich ein Video gemacht, siehe unten!