Diese glücklichen Tiere konnten 2018 in ein gutes Zuhause umziehen :)

Mojo, Finikounda > Nettetal

Seit Ende April wohnt Mojo nun in Nettetal und hat dort Katzen und Hunde als Gesellschaft. Die Vergesellschaftung stellte - wie erwartet - so gar kein Problem dar; ist Mojo doch ein Kater, der auch ihm fremde Hunde rücksichtslos beschmust ;)

 

Hier seine Geschichte: 

 

März 2018

 

Noch ist es viel zu früh, sich für diesen Kater auf die Suche nach einem Zuhause zu machen. Erstmal muss er die anstehende OP zur Behebung dieses üblen Bruches überstehen und danach genesen.

Trotzdem möchten wir ihn hier schon einmal zeigen.

Finikounda-Urlauber, die 2016 oder 2017 ihre Ferien auf dem Campingplatz Loutsa verbracht haben, werden diesen Kater sicherlich kennen: er ging immer völlig unbefangen auf ihm fremde Menschen - und Hunde! - zu und rieb sich dann an ihnen, begleitete sie auch ein Stück ihres Weges. Ein echter Traumkater, bildhübsch und sehr menschenbezogen!

 

Wir fanden den Kater, der noch namenslos ist, am Rand des Weges, der zum Campingplatz führt. Obwohl dort im Winter extrem wenig Autoverkehr herrscht, muss der Kater doch sehr wahrscheinlich angefahren worden sein. Seine linke Gesichtshälfte war mit Blut verkrustet, das linke Auge hatte auch etwas abbekommen. Das linke Vorderbein hing leblos am Körper und der verletzte Kater schob sich mit den Hinterbeinen vorwärts, vorne auf dem Brustkorb liegend, da ihn das eine Bein alleine nicht tragen wollte.

Doch war das Einfangen nicht ganz leicht, weil er sich in eine mit Flußriet bestandene Fläche schob. Aber mit einem übergeworfenen Bettlaken hat es dann doch geklappt.

Wir hoffen nun, dass der Tierarzt dem Kater mit einer Operation, bei welcher die Knochen mit einer Platte verschraubt werden, wieder auf alle vier Beine helfen kann.

Danach wird er sehr lange sehr ruhig liegen müssen. Wenn er dann wieder völlig fit wird (Mensch, das wäre toll!), dann können wir ihn (passend zu Beginn der Feriensaison) wieder an seinem alten Platz in die Freiheit entlassen.

Schöner wäre es natürlich, es würde sich ein Zuhause für ihn finden, gerne auch mit Hunden, die sich Katzen gegenüber tolerant zeigen. 

Aber wie gesagt: soweit ist es noch nicht...jetzt heißt es erst einmal Daumen drücken.

 

Bitte schauen Sie sich auch das Video an; klicken Sie einfach auf das Vorschaubild unter diesem Text!

SANTA, Finikounda > Finikounda ;)

Mai 2018

 

Seit zweieinhalb Jahren befindet sich die Hündin Santa nun bei uns in der Vermittlung, ohne dass sich auch nur ein einziger Mensch nach ihr erkundigt hätte. Kaum verständlich, denn sie ist ein tolles Mädchen.

Santas Pflegemensch weiß das natürlich am besten, und nun endlich ist die Entscheidung gefallen, dass Santa dort bleibt, wo sie ist, nämlich bei Katja in Finikounda :)

Santa heißt jetzt Shanti <3

VINCENT (Vinci), Finikounda > Gelsenkirchen

Die Geschichte von Vincent - Vinci - war eine ganz besondere, und Vinci ist ein ganz besonderer Kater. Deshalb zeigen wir hier auf der Happy-Ending-Seite 2018 nochmal seine ganze Geschichte :)

Vinci wohnt seit März 2018 in Gelsenkirchen in einem Haushalt mit weiteren Katzen und auch mit Hunden, so dass er endlich das Entertainment hat, das er sich so lange gewünscht hat. Ein besseres Zuhause hätte sich für unseren kleinen Schatz überhaupt nicht finden lassen können!

 

November 2017

 

Anfang Oktober wurde Vincent (Vinci, wie wir ihn derzeit noch nennen) von uns zum ersten Mal gesehen. Am direkt an der Schnellstraße gelegenen Müllcontainerplatz von Finikounda presste er sich, ganz offensichtlich gehbehindert, durch den Maschendrahtzaun, um sich dann vor unserer Mitarbeiterin, die dort mit ihren zwei Hunden vorbeikam, aufzubauen! Dabei machte Vinci furchtlos erst einen halben Meter vor den Hunden halt und setzte sich dann hin, die rechte, schwarz verfaulte Vorderpfote zitternd in der Luft…

 

Danach kamen wir mehrfach mit einer Box zum Müllplatz um Vinci abzuholen; erst beim dritten Mal war er dann auch wieder da und ließ sich locken und widerstandslos in die Box setzen. Vinci war zu dem Zeitpunkt ca. 10 Wochen alt. Weil Wochenende war, musste mit dem Tierarztbesuch noch gewartet werden, aber die Pfote konnten wir schon mal reinigen – und entfernten zehn (!) Fliegenmaden aus dieser kleinen Babykatzenpfote! Der komplette Vorderteil der Pfote war weg, die Knochen der Zehen lagen bloß…

 

Am Montag ging es direkt zum Tierarzt, der erstaunlicherweise in der Lage war, die Pfote so zu erhalten, dass sie auch wie eine Pfote aussieht, nur schmaler! Er vereinte bei dem chirurgischen Eingriff die zwei äußeren Zehen so, dass Vinci jetzt eine zweizehige Pfote hat; der Hauptfußballen konnte erhalten werden.

Die Röntgenaufnahme zeigte, dass auch Vincis Becken etwas abbekommen hatte. Dies sollte sich aber von selbst verwachsen; eine OP war hier nicht gerechtfertigt.

 

Lange musste Vinci danach die Pfote in einem Verband tragen, überstand aber diese Zeit sehr tapfer. Schwieriger war es für sein Pflegefrauchen, die den Verband alle naselang wechseln musste, weil Vinci mit der lahmen verbundenen Pfote in der Katzentoilette scharrte und zu dieser Zeit noch … Durchfall hatte…

Als weitere gesundheitliche Baustelle kam dann etwas später noch ein Herpes, der die Augen angegriffen hatte, hinzu. Dies befindet sich derzeit noch in Behandlung; viele Male am Tag bekommt Vinci Tropfen und Gels in die Augen und muss auch oral Medizin einnehmen.

 

Mittlerweile ist der Verband längst ab, das Fell nachgewachsen und Vinci ist gehörig flink unterwegs. Dabei belastet er das rechte Hinterbein nur begrenzt, während er die Vorderpfote, die operiert worden ist, zum Gehen überhaupt nicht nutzt, sondern sie ständig angezogen hochhält (dies sieht nach einer Lähmung des Nervus Radialis aus). Wenn er sie zum Laufen doch mal nutzt, dann setzt er sie auf dem Handgelenk auf. Beim Spielen oder Fangen setzt er die Pfote aber durchaus öfter ein.

 

Trotzdem ist ziemlich sicher: Vinci wird gehbehindert bleiben. Ihm eine Orthese anzupassen, ist hier in Griechenland leider nicht möglich. Hierdurch werden dann doch besondere Ansprüche an sein neues Zuhause gestellt. Aktuell wird er auf seiner Pflegestelle überhaupt nicht aus dem Haus gelassen, weil es draußen – auch wegen der viel befahrenen Straße – einfach zu gefährlich für ihn ist.

Optimalerweise sollte er also entweder in eine Innenhaltung mit gesichertem Außenbereich oder aber in ein Zuhause in einer überaus stillen Umgebung umziehen, damit seine Sicherheit gewährleistet ist.

 

Vinci wächst in seinem Pflegezuhause mit zwei katzenfreundlichen Hündinnen auf, von denen eine für ihn auch Kuschelersatz ist. Daneben nächtigt er gerne im Menschenbett und schmiegt sich dabei dicht an sein Pflegefrauchen, dem er die vielen Wochen der Behandlung mit diversen Medikamenten nicht übelnimmt.

 

Wir wissen, dass es kein leichtes Unterfangen ist, für Vinci, einen behinderten jungen Kater, ein Zuhause zu finden, aber wir möchten es nicht unversucht lassen!

Eine große und eigene Couch hat sich für Alati in Münster gefunden!
Jetzt guckt Euch an, wie der kleine Grieche genießt!
Nur Gutes wird von seiner neuen Familie über ihn berichtet: der Schmuser vor dem Herrn kooperiert gut, und seine Menschen tun ihrerseits alles, um Alati vorsichtig und uneilig an neue Situationen heranzuführen  :)
Top! Wir freuen uns!
Unser Dank geht an Rahel, die Alati die Pflegestelle geboten hat, ohne die dieser Umzug für Alati gar nicht möglich gewesen wäre!